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Erziehung und Familienbildung

Neuausrichtung von STÄRKE: Infoveranstaltung am 17.07.2014


Die Neuausrichtung des Landesprogramms STÄRKE, mit dem Eltern ermutigt und unterstützt werden sollen, Elterntreffs oder -kurse zu besuchen, ist auf Landesebene beschlossen worden. Ministerin Katrin Altpeter hat gemeinsam mit den Partnerverbänden und Landeskirchen eine entsprechende Rahmenvereinbarung unterzeichnet. „Mir ist es wichtig, STÄRKE noch mehr auf die Familien auszurichten, die wirklich auf finanzielle Hilfe angewiesen sind. Für die Eltern, die auf jeden Cent achten müssen und mit ihrem Kind im ersten Jahr nach der Geburt ein Familienbildungsangebot besuchen wollen, heben wir die Unterstützung deshalb auf bis zu 100 Euro an. In vielen Fällen bedeutet das, dass das Land für diese Familien die kompletten Teilnahmegebühren übernimmt“, sagte die Ministerin. Sie wies darauf hin, dass die Neuregelung ab dem 1. Juli 2014 gilt. Für STÄRKE stehen jährlich 4 Mio. Euro Landesmittel zur Verfügung.
 
Neu an STÄRKE ist die Förderung der sogenannten „Offenen Treffs“, die grundsätzlich allen Familien offen stehen, aber auch gezielt Personengruppen wie etwa Migrantinnen oder Alleinerziehende ansprechen und auf Familienbildungsangebote aufmerksam machen können. Offene Treffs sind gemeinsame, leicht zugängliche Begegnungs- und Bildungsorte für Eltern und Familien, vorwiegend mit Kindern im vorschulischen Alter. Dort können auch Elternbildungskurse oder Vorträge von Fachkräften angeboten werden und die Familien über die STÄRKE-Angebote oder über weitere Familien unterstützende Angebote beraten werden. Außerdem sollen in Zukunft Väter stärker in die Familienbildung einbezogen werden. Nicht zuletzt deshalb sollen auch die bislang lediglich als Modellprojekt erprobten Familienbildungsfreizeiten fester Bestandteil von STÄRKE werden.
Im Ortenaukreis werden seit 2011 mit großem Zuspruch Elternbildungsferien angeboten.
 
Eine Infoveranstaltung und Anbietertreffen zur Neuausrichtung von STÄRKE 2014 findet am 17.07.2014, 14.30 Uhr im Landratsamt statt. Im Vorfeld werden die bisherigen Anbieter abgefragt, ob sie Interesse haben, Offene Treffs einzurichten. Interessierte wenden sich an info@ortenauer-staerke.de.

"Auf den Anfang kommt es an"


"Auf den Anfang kommt es an". Deshalb soll Erziehung gestärkt und Familienbildung gefördert werden. Leitziel dieses Schwerpunktes des Ortenauer Bündnisses für Familien ist es, Generationen in Verantwortung füreinander zu stärken.

Für Kinder gut zu sorgen und sie zu erziehen, ihre Bildung zu fördern bzw. mitzugestalten ist die zentrale Aufgabe von Eltern. Die Anforderungen an Kinder und Jugendliche, aber auch an Eltern, die Kinder erfolgreich groß ziehen wollen, sind gestiegen. Für Eltern kann es hilfreich sein sich, zu informieren, mit anderen Eltern auszutauschen und bei Bedarf frühzeitig Rat und Hilfe in Anspruch zu nehmen. Die Angebote aus STÄRKE sollen Eltern dabei unterstützen.

Landesprogramm STÄRKE 2008 - 2013 ausgewertet


Anzahl der eingelösten Elternbildungsgutscheine im Ortenaukreis
Die Integration des Landesprogramms STÄRKE hat wesentliche Impulse für die Etablierung von Elternbildung in den Gemeinden bewirkt. Die Angebote konnten von 2008 – 2013 wesentlich ausgeweitet werden. Inzwischen ist der Elternbildungsgutschein im Durchschnitt von jedem dritten Kind bzw. in 12 Gemeinden sogar von jedem zweiten Kind und mehr in Anspruch genommen worden. 1.132 Bildungsgutscheine wurden beim Jugendamt von rund 35 Anbietern eingelöst. Die Einlösequote liegt in den ländlichen Gemeinden im Acher- und Kinzigtal mit 43 % am höchsten. Von daher wurde das Ziel erreicht, Elternbildung in ländlichen Gemeinden zu etablieren. In allen Kreisteilen ist die Inanspruchnahme der Elternbildungsgutscheine gestiegen. Sowohl die Kurse für Familien in besonderen Lebenslagen, als auch das Angebot der Familienbildungsferien sind von den Familien gut angenommen worden. 2013 wurden 62 Kurse für Familien in besonderen Lebenslagen und 3 Familienbildungsferien angeboten. 417 Familien nahmen an diesen Kursen teil, 22 davon haben zusätzlich noch Unterstützung durch Hausbesuche erhalten. Bei den drei Familienbildungsferien an Pfingsten, Sommer und Herbst haben 37 Familien, 45 Erwachsene mit 75 Kindern teilgenommen. Die Mehrzahl der Teilnehmer/innen waren Alleinerziehende, die sich Ferien sonst mit Kindern nicht leisten können. Die Gesamtausgaben für das Landesprogramm STÄRKE, das durch das Jugendamt koordiniert wird, betrug rund 160.000 Euro.
Im Rahmen des Jahrestreffens der Arbeitsgemeinschaft Erziehung und Familienbildung und der Anbieter des Landesprogramms STÄRKE wurde das Ortenauer Programm Erziehung stärken – Familienbildung fördern, sowie das integrierte Landesprogramm STÄRKE ausgewertet.
Beim STÄRKE-Regionaltreffen Südwest des Kommunalverbandes vom 20.01.2014 in Offenburg wurden die Ortenauer Ergebnisse des Landesprogramms von 2008 – 2013 vorgestellt.

Signale der Wertschätzung - Elternkindferien vom Stadtteil- und Familienzentrum Oststadt


STÄRKE-Elternkindferien auf dem Langenhard, Lahr
Lagerfeuer, Nachtwanderung, Baumhaus. Für Kinder ist das nicht alltäglich und darum umso wertvoller. Um Eltern und Kindern einen Ausgleich zum Alltag zu geben, organisierte das Stadtteil- und Familienzentrum Oststadt (SFZO) ein sogenanntes „Familienbildungswochenende“ am Langenhard in Lahr, das von Stärke Plus (Jugendamt, Landratsamt) finanziell unterstützt wurde und Teil des Landesprogramms Stärke ist.
 
Das besondere an diesem Angebot ist, dass „wildfremde“ Menschen gemeinsam Zeit verbringen. Dabei kennen sich die meisten doch, erklärt Organisatorin Alexandra Tauche vom SFZO, denn die meisten bringen ihre Kinder ins Familienzentrum. Dass man sich doch nicht richtig kennt, hat vielerlei Gründe, andere Taktung in Beruf und Schule, andere Gewohnheiten und Zeitpläne. Meistens muss es ja schnell gehen, wenn die Kinder geholt werden.
 
Für Alexandra Tauche geht es in erster Linie um die Förderung von Stärken und ums Vernetzen, so wie man es früher aus der Nachbarschaft kennt. Damit die Familien an ihr Wochenend-Ziel am Freizeithof Langenhard bei Lahr kommen, ermunterte man zu Fahrgemeinschaften. „Wir wollen Ressourcen freilegen und fördern“, sagt die Sozialfachwirtin. Dies gelang in der sehr entspannten Wochenendsituation, wo man gemeinsam kochte und aufräumte, von Referentin Stefanie Rohrer angeleitet Zirkus spielte und dann in die Pilze ging. Abends ließ man den Tag gemütlich am Lagerfeuer ausklingen. Natürlich gemeinsam.
 
Aktiv werden, war erklärtes Ziele des Wochenendes, sagt Alexandra Tauche. Wie jedes Mal war sie von den Fähigkeiten und Interessen der Teilnehmer überrascht. Da konnte sich jeder mit seinen Fähigkeiten einbringen. „Wir wollen Signale der Wertschätzung geben“, sagt sie über die gelungene Resonanz. Teilnehmerin Bettina Furlan, von Beruf psychologische Psychotherapeutin und Mutter eine fünfjährigen Tochter erzählt: „Das war ganz toll, so konnte man in entspannter Atmosphäre andere Eltern und auch die Erzieherinnen kennen lernen.“ Besonders gefallen hat ihr auch das gemeinschaftliche Erleben. Sie glaubt, dass Wochenenden wie diese sich „bei den Kindern einbrennen“ und die Kinder stärken.
 
Die Teilnehmer wurden über Tür- und Angel-Gespräche und durch Mundpropaganda gewonnen. Nächstes Jahr wieder? Für Alexandra Tauche steht das nicht zur Disposition. Die ersten Eltern sagten schon, „das können wir doch öfters mal machen!“ und wollen sich ein Wochenende selbst organisieren. Auftrag erfüllt!

Willkommen im Bus! - Gute Fahrt! - STÄRKE erreicht die Menschen in der Ortenau


Wie viel Menschen haben Platz in einem Bus? 50? 70? 80? Der seit November 2012 in der Ortenau verkehrende STÄRKE-Bus kann als ganz normaler Linienbus maximal 80 Personen aufnehmen, aber das STÄRKE-Programm hat seit 2011 über tausend Menschen erreicht. Vergangenen Mittwoch, den 17. Juli wurde beim zehnten Treffen innerhalb von fünf Jahren Bilanz gezogen von einem außergewöhnlichen Projekt. Bei STÄRKE werden mit Bildungsgutscheinen, ähnlich wie mit Fahrtickets, die Menschen zum Ziel ihrer Wünsche gebracht werden. Anwesend waren Vertreter aus Ortenauer Institutionen wie zum AWO Kehl, DRK Lahr, Psychologische Beratungsstelle, KOA, Familien- und Seniorenbüro, Bildungswerk Achern. Was sie alle verbindet, ist die Teilnahme am STÄRKE-Programm und die positiven Erfahrungen damit. 
 
Wie Jugendhilfeplaner Hans-Jürgen Lutz informierte, läuft STÄRKE in der Ortenau erfolgreich, 33 Prozent aller ausgeteilten Gutscheine werden eingelöst. „Das ist eine sehr gute Quote, wie bundesweite Vergleiche zeigen.“ Der Erfolg liegt an einzelnen Personen als Multiplikatoren, beispielsweise Hebammen, die Baby-Massage, PEKiP und andere Kurse gut kommunizieren. Zum anderen liegt das auch an den Angeboten selbst, die für sich sprechen und auch an der Art und Weise, wie STÄRKE funktioniert. Beispielweise im Evangelischen Kindergarten Niedereich, Kehl, wo man die Menschen über die persönliche Ansprache erreicht. Mit einem Flyer hätte man diesen Erfolg nicht erzielt, ist man überzeugt.
 
„Einige Eltern hätten das sonst nicht gemacht, oder erst viel später“, ist Eli Yacout, pädagogische Fachbereichsleiterin der evangelischen Kindertageseinrichtungen in der Ortenau, überzeugt. Über die vertraute Situation (Eltern bringen ihre Kinder in den Kindergarten) kommen die Menschen zu ihrem Hilfsangebot. Verschwiegenheit wird garantiert. Auf dieses niederschwellige Angebot baut STÄRKE Plus auf, das für Eltern in besonderen Lebenslagen gedacht ist. Kursleiterin Christa Jösel-Schweinfurth kommt an dieser Stelle ins Spiel und besucht die Menschen zuhause. Bislang gab es nur einen Abbruch, erzählt sie. „Wir haben nicht gewusst, dass Gespräche so wichtig sind“, zitiert sie ein Paar, dass die Hilfe suchte, weil es in der Ehe kriselte. Diese Erfolge deckten sich mit den anderen Fallbeispielen aus der Ortenau.
 
Zur Statistik: Von 3.294 ausgegebenen Gutscheinen wurden im letzten Jahr 1.076 eingelöst, davon die meisten (504) in Offenburg, was daran liegt, dass in Offenburg ansässige Organisationen wie die Kommunale Arbeitsförderung (KOA) für die ganze Ortenau da sind. Zu den am stärksten frequentierten Kursen gehören Baby-Massage, PEKiP und Spielgruppen. Die seit Frühjahr 2013 angebotenen Familienbildungsferien sind ebenfalls ein Erfolg. Für jedes Ferienangebot gibt es doppelt so viele Anmeldungen. Deshalb wird vom 5. - 11.10.2013 ein Zusatztermin angeboten. Das Landesprogramm STÄRKE läuft zwar dieses Jahr aus, trotzdem können die Bildungsgutscheine noch 2014 eingelöst werden. Das Sozialministerium hat mitgeteilt, dass das Programm für Familien in besonderen Lebenslagen fortgeführt und derzeit weiterentwickelt wird.

Eine Chance fürs Leben - Allen Widrigkeiten zum Trotz


STÄRKE Plus-Kurs bei der Kommunalen Arbeitsförderung
Wie „Aufwärts“ alleinerziehende Frauen auf das Arbeitsleben vorbereitet
Kooperation Jugendamt (Landesprogramm STÄRKE) und Kommunale Arbeitsförderung (KOA)
 
Kaffee, Tee, Obstsaft. Brot, Butter, Marmelade. Dazu ein paar köstliche Brotaufstriche. Selbstgemacht! Wenn sich mittwochmorgens Anita, Aische und Svetlana sowie acht weitere Frauen zwischen 20 und 40 Jahren treffen, findet normalerweise kein „Kaffeekränzchen“ statt, dann wird gearbeitet. Auch heute sind die Frauen nicht nur wegen des Frühstücks hier, die Sache ist ernst. Jede hat mindestens ein Kind zuhause und keinen Job. Mann? Fehlanzeige, alle sind sie alleinerziehend und auf sich alleine gestellt. Kontakte nach außen? Wenige. Aber, auch wenn die Voraussetzungen noch so schlecht sind, es geht aufwärts. So steht der Projektname „Aufwärts“ programmatisch für die Perspektiven der Frauen.
 
STÄRKE-Kursleiterin Sybille Abel kann sich gut in die Lage der Kursteilnehmerinnen einfühlen. Als Mutter von zwei mittlerweile erwachsenen Söhnen begann sie, als die beiden noch jünger waren, sich beruflich neu zu sortieren und wurde Meisterin der Städtischen Hauswirtschaft. Selbstverständlich fließen nicht nur berufliches Know how und viele Familieneinsätze, sondern auch die eigenen Erfahrungen mit ein. Abel ist überzeugt: "Wenn 'Frau' etwas ändern möchte, schafft sie das auch". Sybille Abel geht es auch darum, dass Alleinerziehende neuen Mut finden, eine Perspektive sehen und sich eigene Netzwerke aufbauen.
 
Möchten Anita, Aische und Svetlana und die anderen Frauen etwas ändern? Die Situation ist verfahren genug. Eine der Frauen hat drei Kinder, ist aber ohne Familie, die ihr unter die Arme greifen könnte. Eine Russlanddeutsche hat beruflich etliche Trümpfe, aber ihre Ausbildungen aus Usbekistan werden hier nicht anerkannt. Eine andere Russlanddeutsche, 24 Jahre jung, hat ein Kind unter drei Jahren, aber keine Ausbildung. Jede dieser Frauen möchte einen Beruf erlernen oder, wie in einem Fall, gleich arbeiten. „Ich lerne schnell“, sagt eine junge Frau. Davon ist auszugehen, denn wer drei Kinder versorgt, zeigt auf vielfältigste Weise Kompetenz. Ein Alltag als Mutter beweist Multitasking, Talent und Stehvermögen, ist aber auch eine Doppelbelastung.
 
Hier setzt STÄRKE-Kursleiterin Sybille Abel an. Was sie weitergibt, hat grundsätzlich praktischen Mehrwert und soll den Alltag erleichtern. Wie kaufe ich so ein, dass ich für fünf Tage Essen im Kühlschrank habe und weder Lebensmittel wegschmeißen noch dazukaufen muss? Oder: Wie lerne ich es, Regeln aufzustellen und sie an die Kinder weiterzugeben? Das ist gewiss schwierig, weil alles alleine „durchgezogen“ werden muss und gerade hier Unterstützung ein Segen wäre. Aber auch die Frauen stehen im Fokus. Kommt jemand nicht pünktlich ins Seminar, will es Sybille Abel genau wissen. „Warum kommen Sie zu spät?“ Mit ein bisschen Organisation ist das alles gut zu schaffen; eine der Voraussetzungen für einen erfolgreichen Neustart.
 
Aufwärts-Projektleiterin Claudia Zurmühl zollt den Teilnehmerinnen Respekt. „Die Alleinerziehenden sind unser Potenzial“, ist sie überzeugt. Damit es trotz Widrigkeiten (fehlende Mobilität, nicht an das Berufsleben angepasste Kindergartenzeiten) für die Frauen „Aufwärts“ geht, bringen die kooperierenden KOA und Jugendamt (Ortenauer Stärke) zwei entscheidende Faktoren ins Spiel. Zum einen werden während der Seminar-Stunden die Kinder von Tagesmüttern betreut und zum anderen kümmert sich „Aufwärts“ auch noch sechs Monate nach Arbeitsaufnahme um die Frauen. Damit sollen eventuelle Probleme bei der Umstellung oder im Job gut gelöst werden. „Wir halten unser Versprechen“, sagt Zurmühl „und unsere Kunden auch.“ Eine Quote von über 50 Prozent Vermittlungen ins Berufsleben spricht für sich.
 
Infobox Aufwärts – Kooperation Jugendamt Landesprogramm STÄRKE
Ende 2009 überzeugte die KOA (Kommunale Arbeitsförderung Ortenaukreis) zunächst mit ihrem Konzept "Joki- Job und Kind" und bekam Fördergelder vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Gleichzeitig mit dem Ende des Joki Projektes Dez 2012 kam die Zusage für das Folgeprojekt „aufwärts“ und wurde ins der Förderprogramm der ESF-Landesprojekte aufgenommen. Im Ortenaukreis sind ca. 2000 Alleinerziehende im SGB II Bezug, darunter sind ca.70 Männer. Davon kann „aufwärts“ in den nächsten zwei Jahren vielen Alleinerziehende die Chance auf eine besonders intensive Beratung und Betreuung bieten. „aufwärts“ bietet 420 Plätze, sobald eine der Frauen (oder Männer) in Lohn und Brot ist, wird der freie „aufwärts“-Platz sofort neu besetzt. Als sinnvolle Ergänzung zu „aufwärts“ werden Elternbildungskurse mit Kinderbetreuung angeboten, durch das Jugendamt organisiert und über das Landesprogramm STÄRKE finanziert.

Freie Fahrt: Ortenauer STÄRKE-Bus startet durch!


Anbieter des Landesprogramms STÄRKE und der AG Erziehung und Familienbildung des Ortenauer Bündnisses trafen sich am 21. November zu ihrem Jahrestreffen im Landratsamt und begrüßten den neuen STÄRKE-Bus.
Es ist genau ein Jahr her: Im vergangenen November wurde beim Zwischenbilanz-Workshop der Arbeitsgemeinschaft Erziehung und Familienbildung und Anbietern des Landesprogramms STÄRKE der Vorschlag gemacht, einen Omnibus im Personennahverkehr als Werbefläche einzusetzen, um das Ortenauer Erziehungs-Programm zu stärken und das Landesprogramm STÄRKE bekannter zu machen. Heute nahm der neue STÄRKE-Bus der SWEG Fahrt auf. Der bunt beklebte Bus ist in den kommenden Wochen auf unterschiedlichen Buslinien im Ortenaukreis unterwegs. Augenfällig auf das Landesprogramm aufmerksam machen dabei die lebensfrohen Werbefolien. Direkt ins Auge springt die Homepage www.ortenauer-staerke.de mit ihren vielfältigen Eltern-Angeboten und dem aktuellen Online-Kalender. „Das ist eine fahrende Werbefläche, die buchstäblich ankommt“, sagt Hans-Jürgen Lutz vom Landratsamt Ortenaukreis, Koordinator Ortenauer Bündnis für Familien/Landesprogramm STÄRKE.
 
Ziel des Ortenauer Bündnisses für Familien ist es, Generationen in der Verantwortung füreinander zu fördern. Gemäß dem Leitbild des Bündnisses werden Eltern und Kinder für ein Zusammenleben in der Familie gestärkt, Erziehungskompetenzen gefördert und Eltern in allen Lebenslagen des Alltags unterstützt. In den Kursen knüpfen die Themen an dem Erleben der Eltern an, ermöglichen einen Erfahrungsaustausch, so dass sich Eltern auch gegenseitig unterstützen können.